Spitaler des Monats

„Wir haben derzeit durchschnittlich rund 500 Besucher täglich“

Zur Feier des 1-jährigen Bestehens des SpaS-Blogs gibt es ein Gespräch mit den beiden Gründern Philip Aschenbrenner und Marcel Skerget. Wie sie das erste Jahr rückblickend betrachten und was den Lesern bevorsteht.

Wie sieht euer idealer Sonntag aus?

Philip Aschenbrenner: Da ich ja an den Wochenenden nahezu immer unterwegs bin, sei es sportlich oder mit dem Fotoapparat, um über Veranstaltungen zu berichten, bin ich Sonntag meist ziemlich beschäftigt. Mein idealer Sonntag wäre jedoch mal lange ausschlafen und den ganzen Tag einfach mal nichts tun.

Marcel Skerget: Nachdem die Wochenenden eh meistens fürs Fortgehen herhalten müssen, sind die Sonntage bei mir relativ entspannt und zum Ausruhen da.

So Philip, das erste Jahr SpaS-Blog ist echt schnell vergangen. Welche Bilanz ziehst du?

Philip Aschenbrenner: Ich bin einfach nur begeistert über das tolle Feedback, dass wir von vielen ausgewanderten Spitaler erhalten haben. Denn Dank des Blogs sind auch sie wieder hautnah beim Geschehen im Ort dabei. Echt mega überraschend ist die riesige Reichweite. Wir berichten über eine Gemeinde mit circa 1700 Einwohnern und haben derzeit durchschnittlich rund 500 Besucher täglich, die unsere Beiträge verfolgen. An guten Tagen sind es über 1000 Personen. Insgesamt ist unser Blog bis heute ziemlich genau 500.000 Mal aufgerufen worden. Was sagst du zum erfolgreichen Jahr?

Marcel Skerget: Ich persönlich hätte nie mit so einem unglaublichen Erfolg und so einer Reichweite gerechnet. Und vor allem was mich am meisten freut ist, dass in unserer Gemeinde im Gegensatz zur langläufigen Meinung unglaublich viele und abwechslungsreiche Veranstaltungen stattfinden. Damit konnten wir der Bevölkerung einen Spiegel vorhalten in welcher Top Gemeinde wir eigentlich leben und welch spannende Persönlichkeiten bei uns wohnen. Was erwartet die SpaS-Blog Leser in nächster Zeit?

Philip Aschenbrenner: Wir werden natürlich weiterhin über die Veranstaltungen im Ort berichten und unsere Leser mit großen Bildergalerien versorgen. Das Bild und der Spitaler des Monats bleiben ebenfalls erhalten. Im Jahr 2017 möchten wir vermehrt mit Videos arbeiten. Einerseits mit Live-Videos via Facebook, aber auch Videos, in denen die Spitaler und Spitalerinnen zu Wort kommen. Weiters sind wir derzeit am Arbeiten, um den Kauf von SpaS-Blog T-Shirt und Pullovers zu ermöglichen. Auf der Vorderseite wird unser Slogan „Spital, taugt ma“ zu finden sein und auf der Rückseite wird „www.spas-blog.at“ stehen. Alle Infos zu den Produkten folgen in nächster Zeit auf unserer Facebook-Seite. Wo siehst du den SpaS-Blog in 5 – 10 Jahren?

Marcel Skerget: Unser Ziel ist und war es immer die Gemeinde mit all ihren Veranstaltungen und besonderen Menschen hervorzuheben. In 5-10 Jahren werden wir nicht nur ein großes Archiv aufgebaut haben, sondern auch so etwas wie eine lebendige Gemeindechronik beisammenhaben. Wir möchten den SpaS-Blog fest ins Leben und in die Köpfe der Einheimischen bringen und auch den Gästen einen guten Überblick über unsere Heimat geben. Und natürlich hoffen wir, dass in den kommenden Jahren unser Team anwächst und wir weitere Blogger begeistern können. Es macht wirklich SpaS. Wie entsteht eigentlich so ein Beitrag?

Philip Aschenbrenner: Die Planung für einen Beitrag beginnt meist eine Woche vor der Veröffentlichung. Montags oder dienstags schaue ich immer, welche Veranstaltungen am Wochenende in der Gemeinde sind und wer diese veranstaltet. Dann nehme ich Kontakt zum Veranstalter auf, um abzuklären, ob sie mit der Berichterstattung eh einverstanden sind. Dann heißt es: Ab zur Veranstaltung! Eindrücke sammeln, Informationen erfragen und natürlich Fotos zu schießen, um eine große Bildergalerie online stellen zu können. Doch eigentliche Arbeit beginnt zu Hause. Nun schaut man die hunderten Bilder durch, sucht die besten aus und bearbeitet diese mit Hilfe von Photoshop, sodass jedes Foto ein Wasserzeichen enthält sowie die richtige Belichtung und Größe aufweist. Dann lädt man alle Fotos hoch und beginnt die gesammelte Information in schönen Sätzen zu formulieren und die wichtigsten Daten im Text unter zu bringen. Dann geht’s noch schnell auf Facebook und Instagram, um die Leser zu informieren, dass ein neuer Beitrag online ist. Man kann schon sagen für einen durchschnittlichen Beitrag sitze ich gesamt circa 4 bis 5 Stunden. Wo gibt es glaubst du noch Potential um den SpaS-Blog zu verbessern?

Marcel Skerget: Potential gibt es sicherlich bei Live-Einstiegen und Live-Mitschnitten von Veranstaltungen. Das ist auch die Zukunft in den sozialen Medien. Was auch angedacht ist, dass wir zu aktuellen Themen die Spitalerinnen und Spitaler befragen werden was sie von der ein oder anderen Entwicklung halten und dies online stellen. So können wir die Interaktion mit unseren Lesern noch mehr vertiefen. Was uns auch jetzt schon immer wieder beschäftigt ist die Gemeinderatswahl 2020, zu der wir eine besondere Idee umsetzen möchten. Aber das ist noch in weiter Ferne und noch ein Geheimnis. Man darf also gespannt bleiben. Abschließend natürlich noch die Frage: Mit wen möchten wir gerne einmal Skifahren?

Philip Aschenbrenner: Wir würden natürlich gemeinsam mit allen Spitalern und Spitalerinnen einen Skitag am Stuhleck machen und danach darüber berichten und unsere Erlebnisse teilen unter www.spas-blog.at

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