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Die Tankstelle – ein Nachruf

Die Belegschaft rund um Teamleiterin Rosi Rinnhofer lud ihre Stammgäste ein letztes Mal bei Musik und Kulinarik in die Tankstelle. Denn mit Ende März wird zumindest der belebte Teil dieser geschlossen und in eine Selbstbedienungstankstelle umgebaut.

Die Stimmung war locker und ausgelassen, dennoch war eine große Portion Wehmut in den Gesprächen zu spüren. Die zahlreich gekommenen Stammgäste des “Tankstellen-Tschecherls” erinnerten sich an ihre schönsten Momente auf der Tankstelle und tauschten diese aus.

Nostalgische 20 Schilling für eine Tankfüllung oder das erste Moped, dass ebendort betankt wurde. Selbstverständlich verbindet man eine Tankstelle in erster Linie mit dem fahrenden Untersatz, dennoch ergab sich an diesem Ort auch viel Zwischenmenschliches. Ewige Freundschaften, temporäre Liebschaften, musikalische Arrangements und mitunter seltene  Streitereien gab es in der über 30-jährigen Geschichte des Gebäudes an der westlichen Ortseinfahrt von Spital zuhauf. Die Einrichtung – sie stammt aus dem Nachlass des Gasthauses Schmoll in Grautschenhof und ist sogar älter als das Gebäude selbst – könnte so manche Anekdote zum Besten geben.

Mit Ende März 2019 schließt das bei vielen als Wohnzimmer bezeichnete Lokal hinter der Kasse seine Türen. Rosi, Sylvia, Petra, Magdi und Wolfgang bedankten sich mit dieser letzten Feier bei allen Kundinnen und Kunden.

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