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Nahversorger öffnet wieder – Ein Blick hinter die Kulissen

Am 14. Mai eröffnet das “Nah & Frisch”-Geschäft im Spitaler Ortszentrum nach sechsmonatiger Abstinenz wieder seine Türen. Neue Nahversorgerin ist die 27-jährige Lisa Tavare.

“Als bekannt wurde, dass ein Nachfolger für den Nahversorger im Ort gesucht wird, meinten Freunde von mir, ob das nicht etwas für mich wäre”, sagt Lisa Tavare, die am 14. Mai den” Nah & Frisch”-Markt wieder eröffnen wird. “Ich habe mich dann informiert und schnell entschlossen: Das mache ich!”, so die 27-Jährige, die in der Gastronomie gelernt hat und nach einem Zwischenstopp als Kinderbetreuerin auch zuletzt in der Gastro tätig war. “Als Vorbereitung auf die neue Aufgabe dürfte ich eine Woche beim Nah & Frisch in Kraubath hineinschnuppern”, erzählt die Spitalerin. Nach zahlreichen Gesprächen, Vertragsabschlüssen und Behördengängen wird Lisa und ihr Team ab kommender Woche das Geschäft nun auf Vordermann bringen. Putzen, neustrukturieren und Regale einräumen stehen in den nächsten Tagen auf dem Programm. Neben Lisa werden die beiden Spitalerinnen Elisabeth Hanl und Monika Leitner im Geschäft auf die Besucher warten, beide bringen bereits Erfahrung im Einzelhandel mit. “Unterstützung erhalte ich von allen Seiten, sei es von Gemeinde und von anderen Unternehmen, oder auch von der Familie, Freunden und anderen Privatpersonen. Der Zusammenhalt in Spital ist einfach gewaltig”, ist die Jungunternehmerin begeistert.

Noch steht das Geschäft leer, ab kommender Woche steht die Vorbereitung für die Eröffnung am 14. Mai auf dem Programm.

Neben dem klassischen Supermarkt-Sortiment werden frische Milchprodukte der Familie Magritzer und Honig von Stephan Schweizer angeboten. Neu ist auch ein offenes Speiseeis – herstellt im Murtal, am Eröffnungstag gibt es für jedes Kind eine Kugel gratis Eis. Auf Vorbestellung wird es in Zukunft auch Brötchen und Partybrezen geben. “Wir bieten außerdem wieder einen Lieferservice ab 30 Euro Einkaufswert an, die Hauptliefertage sind Dienstag und Freitag”, so Tavare. Wiederkommen soll auch die Postpartner-Stelle, die aktuell im Gemeindeamt ist. “Einen genauen Zeitpunkt gibt es noch nicht. Jetzt heißt einmal einarbeiten und in zwei bis drei Monaten ist die Übergabe der Post geplant”, erzählt die Spitalerin. Ebenfalls noch offen ist der Start des geplanten Café-Ecks aufgrund der Corona-Verordnungen. “Auf einem Teil der 160 Quadratmeter großen Verkaufsfläche werden wir ein kleines Café mit zwei Tischen einrichten. Die Kunden können hier einen Kaffee trinken oder ein Frühstück genießen. Schließlich soll der Nahversorger im Ort auch ein Treffpunkt sein”, so die Jungunternehmerin.

Lisa Tavare, Elisabeth Hanl (li.) und Monika Leitner (re.) laden zur Neueröffnung des “Nah & Frisch”-Markts am 14. Mai ab 6.30 Uhr.

Auf eine große Eröffnungsfeier muss aufgrund der Coronakrise verzichtet werden. Um 8.30 Uhr findet eine Segnung durch Pfarrer Hans Mosbacher und Pastoralassistentin Michaela Fetz statt. Bereits der eigentliche Eröffnungstermin vor knapp zwei Monaten wurde aufgrund dieses Ausnahmezustands verschoben. Auf die Frage, ob sie das negativ sieht, sagte die neue Nahversorgerin: “Nein, so haben wir mehr Zeit für die Vorbereitung und es gibt wahrscheinlich keinen besseren Zeitpunkt einen Nahversorger aufmachen als jetzt. Denn aufgrund der Krise schätzen die Menschen die regionalen Produkte und ein Geschäft im Ort viel mehr.”

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